Deutschland: Tourismusverband sieht Chancen durch Münchens Olympia-Bewerbung - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Deutschland: Tourismusverband sieht Chancen durch Münchens Olympia-Bewerbung
Der DTV erwartet internationale Aufmerksamkeit für das Reiseland und fordert langfristige Investitionen in Mobilität, Barrierefreiheit und Infrastruktur
Deutschland: Tourismusverband sieht Chancen durch Münchens Olympia-Bewerbung

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) begrüßt die Entscheidung für München als deutschen Kandidaten für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die bayerische Landeshauptstadt setzte sich am 26. September im nationalen Auswahlverfahren des Deutschen Olympischen Sportbundes durch und geht nun für Deutschland in den internationalen Bewerbungsprozess.

Aus Sicht des DTV reicht die mögliche Wirkung einer Olympiabewerbung weit über München und die beteiligten Austragungsorte hinaus. Internationale Aufmerksamkeit, zusätzliche Reiseanlässe und Investitionen in die touristische Infrastruktur könnten nach Einschätzung des Verbandes dem gesamten Reiseland Deutschland zugutekommen.

Internationale Bühne für das Reiseland

„Mit der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele sendet Deutschland ein starkes Signal. Wir gratulieren München zu diesem Erfolg und wünschen für den weiteren Bewerbungsprozess viel Erfolg. Zugleich danken wir allen Bewerberregionen für ihr großes Engagement und die intensive Arbeit an ihren Konzepten“, sagt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz.

Deutschland könne dabei auf eine leistungsfähige touristische Infrastruktur, vielfältige Reiseziele und Erfahrungen mit internationalen Großveranstaltungen zurückgreifen. Olympische und Paralympische Spiele würden Millionen Menschen weltweit erreichen und könnten damit auch Destinationen außerhalb der eigentlichen Austragungsorte stärker ins Blickfeld internationaler Gäste rücken.

„Olympische und Paralympische Spiele bieten eine große Chance, Deutschland international in den Fokus zu rücken und als weltoffenes, gastfreundliches und vielfältiges Reiseland zu präsentieren“, so Kunz.

Infrastruktur soll langfristig profitieren

Entscheidend ist für den DTV, Investitionen nicht allein auf die Dauer möglicher Spiele auszurichten. Verbesserungen bei Mobilität, Barrierefreiheit und öffentlicher Infrastruktur sowie eine nachhaltige Besucherlenkung könnten auch Jahre später noch Gästen und Einwohnern zugutekommen.

Das Münchner Konzept setzt seinerseits stark auf bestehende Sportstätten und kurze Wege. Rund die Hälfte der Wettbewerbe soll nach den bisherigen Planungen im Olympiapark stattfinden.

Gastfreundschaft als Teil der Bewerbung

Neben Infrastruktur und touristischer Leistungsfähigkeit hebt der DTV die gesellschaftliche Wirkung einer internationalen Großveranstaltung hervor. Begegnungen zwischen Gästen und Gastgebern könnten das Bild Deutschlands im Ausland nachhaltig prägen.

„Eine deutsche Olympiabewerbung ist auch eine Einladung an die Welt. Wenn wir Menschen aus aller Welt für Deutschland begeistern wollen, müssen wir die Weltoffenheit und Gastfreundschaft bewahren, die unser Reiseland auszeichnen“, sagt Kunz. Olympische und Paralympische Spiele könnten zeigen, „dass Deutschland für Vielfalt, Begegnung und ein herzliches Willkommen steht“.

Mit der nationalen Entscheidung beginnt nun die nächste Phase. Deutschland befindet sich bereits im „Continuous Dialogue“ mit dem Internationalen Olympischen Komitee. Für die Spiele 2036 soll der vertiefte „Strategic Dialogue“ im März 2027 beginnen; die Vergabe ist nach derzeitiger Planung für 2029 vorgesehen.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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